Die
Eimer nahmen ihr Freibad mit offenen Armen auf. Es hatte schnell seinen
festen Platz im sportlichen Leben der Gemeinde, u.a. im Schulsport.
Ab
einer Wassertemperatur von 18°C erhielten alle Eimer Schulkinder
täglich eine Stunde Schwimmunterricht von ihren Klassenlehrern. Es galt
die Pflicht des Schwimmenlernens ab der 1. Klasse. Vertieft wurde der
Unterricht mit kollektiven Trockenübungen während der Pausen auf dem
Schulhof und regelmäßigen Schul-Schwimmfesten (das erste fand bereits
im September 1927 statt) mit dem Ergebnis, dass kein/keine Eimer Schüler/in als Nichtschwimmer/in die Schule verließ!
Nachmittags
war der Badebetrieb für die Öffentlichkeit frei gegeben. Unter den
wachsamen Augen von Badeaufseher Keese vergnügten sich im wesentlichen
weiter die Kinder, teilweise mit ihren Müttern. Väter wurden damals
noch selten in der Badeanstalt gesehen. Wer allerdings um 18.00 Uhr
noch nicht gehen wollte, wurde mit der Rute vertrieben.